Das sind die Stärken unserer Assessment Teilnehmer

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Inzwischen haben schon fast 6.000 Menschen im deutschsprachigen Raum das Archetypen-Assessment gemacht und mehr über ihre Stärken herausgefunden. Gerade haben wir ausgewertet, wie häufig jeder der Vorzüge bei unseren Test-Teilnehmern als primärer oder sekundärer Vorzug vorkommt.

Wir haben uns auch angeschaut, wie sich das von den Ergebnissen der Teilnehmer in USA unterscheidet – und ob es Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Außerdem haben wir Personen mit Führungsverantwortung mit denen ohne verglichen.

Hier ist ein kurzer Überblick über die Ergebnisse.

 

INNOVATION ist der Vorzug, der bei den Befragten am häufigsten vorkommt. Das überrascht nicht, denn Fragebögen wie das Archetypen-Assessment werden anfangs natürlich vor allem von solchen Menschen ausgefüllt, die Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen sind.

EMOTION ist der zweithäufigste Vorzug, gefolgt von TIEFGANG.
POWER und WACHSAMKEIT sind am wenigsten häufig.

Was dabei wichtig ist: Entscheidend für den Erfolg einer Person ist nicht, WELCHE dieser Vorzüge bei ihr besonders deutlich ausgeprägt sind. Entscheidend ist vielmehr, DASS sie ihre Vorzüge kennt und aktiv einsetzt, wenn sie mit anderen über sich spricht oder im Team arbeitet.

 

Kleine Unterschiede im deutschsprachigen Raum

Vergleicht man die Ergebnisse der Fragebögen im deutschsprachigen Raum mit denen aus USA, dann gibt es nur kleinere Unterschiede in der Häufigkeits-Reihenfolge. Im deutschsprachigen Raum wie auch in USA sind TIEFGANG und EMOTION die Spitzenreiter bei den primären Vorzügen. Bei den sekundären Vorzügen führen in USA INNOVATION und PRESTIGE, im deutschsprachigen Raum INNOVATION und EMOTION.

 

Die besonderen Vorzüge von Männer und Frauen

Bisher haben mehr Frauen als Männer den Fragebogen ausgefüllt. Spannend sind die Unterschiede, die sich hier zeigen:

  • Bei Männern sind die häufigsten Vorzüge (in dieser Reihenfolge): INNOVATION, PRESTIGE, TIEFGANG.
    Bei Frauen sind die drei häufigsten: EMOTION, INNOVATION, TIEFGANG.
  • Bei der prozentualen Häufigkeit von TIEFGANG und WACHSAMKEIT gibt es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
  • Große Unterschiede gibt es hingegen beim Vorkommen von EMOTION (bei Frauen 20% der häufigsten primären und sekundären Vorzüge, bei Männern 14%) und bei PRESTIGE (bei Männern 18%, bei Frauen 13%).
     

Diese Daten decken sich mit vielen anderen Studien zu Gender-Unterschieden.

 

Mehr PRESTIGE und POWER in Management-Positionen

53% der Befragten haben bei den demographischen Daten freiwillig auch angegeben, auf welcher Hierarchiestufe sie arbeiten. Daraus lassen sich Unterschiede zwischen Personen in Management-Positionen (vom Teamleiter aufwärts) und in Nicht-Management-Positionen ermitteln:

  • Erwartungsgemäß kommt der Vorzug POWER bei Menschen in Führungspositionen öfter als primärer oder sekundärer Vorzug vor als bei solchen ohne (12% vs 6%). Doch auch viele Personen, die keine hierarchische Führungsrolle innehaben, führen mit natürlicher Autorität!
  • PRESTIGE ist ebenfalls häufiger bei Führungskräften als bei Nicht-Führungskräften (17% vs 11%) – und insgesamt häufiger als POWER!
  • STABILITÄT hingegen ist häufiger bei den Nicht-Führungskräften stark ausgeprägt (16% vs 10%).
  • Der häufigsten Vorzüge bei Menschen in Management-Positionen sind (in dieser Reihenfolge): INNOVATION, EMOTION, PRESTIGE.
  • Der häufigsten Vorzüge bei Menschen ohne Management-Positionen sind (in dieser Reihenfolge): TIEFGANG, EMOTION, INNOVATION.
  • INNOVATION und EMOTION spielen also insgesamt eine größere Rolle als PRESTIGE und POWER.
    Mit Ehrgeiz und Führungswille alleine kommt man nicht an die Spitze- gute Ideen und Beziehungen sind ebenfalls wichtig!

 

Wenn Sie mehr wissen wollen, sprechen Sie uns gerne an: info@mynds.de