Personal Branding – Der wichtigste Tipp aus unseren Coachings

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Wie wirken Sie auf andere?
Verstehen die anderen, was Sie zu bieten haben?
Erinnern sich die Leute an Sie?
Wollen sie mit Ihnen in Kontakt bleiben?

Wenn Sie zu den über 5.000 Personen gehören, die das Wie die Welt dich sieht-Assessment schon auf Deutsch gemacht haben, dann sehen Sie da sicher schon klarer: Sie kennen Ihre besonderen Vorzüge und wissen, welchen Mehrwert Sie anderen bringen.

Dann können Sie jetzt direkt einsteigen ins „Personal Branding“. Das bedeutet ja, seine Persönlichkeit, seine Kompetenzen und seine Leistungen erfolgreich an andere zu kommunizieren.

Die typische Einstiegs-Schwierigkeit beim Personal Branding

Viele berichten uns dasselbe Problem am Beginn der Arbeit an ihrer Personal Brand: Für sich selbst rauszufinden, was an einem besonders ist und worin man wirklich richtig gut ist – in den Augen der anderen. Und deshalb bleiben viele schon ganz am Anfang der Übung stecken.

Gut – dieses Problem haben Sie nicht mehr, wenn Sie mit dem Wie die Welt dich sieht-Test Ihren Archetypen mit seinen Stärken schon rausgefunden haben! Doch zwischen „die eigenen Stärken kennen“ und „selbstbewusst über die eigenen Stärken sprechen können“ ist unserer Erfahrung nach dann oft noch ein weiter Weg!

Mit dem persönlichen Claim auf den Punkt kommen

Es ist wirklich spannend, was wir da in unseren Coachings erleben. Dort dreht sich die Arbeit sehr oft um die Frage, wie man seine Personal Brand nun auf den Punkt bringt und in einen passenden persönlichen Claim gießt. Dieser Claim soll kurz und knapp und einfach ausdrücken, was Sie am besten können und was Sie dabei von anderen unterscheidet.

Der klassische Fehler

In der ersten Runde läuft dabei fast jeder in den gleichen Fehler. Es ist absolut frappierend, wie schwierig es sich die Leute hier machen! Sie suchen nach allumfassenden, detaillierten Erklärungen ihrer Besonderheit. Sie feilen an feinsten Nuancen und leuchten alle fachlichen Aspekte genau aus. Sie versuchen so viel wie möglich in ein Wort zu packen und landen damit bei komplizierten Begriffen. Kurz gesagt, sie machen es viel zu komplex!

Die Transferleisterin

Das Beispiel von Lara illustriert das sehr gut. Lara ist eine Marketing-Expertin, die lange in einer Agentur gearbeitet hat und sich nun als Beraterin selbständig machen will. Ihre Vorzüge liegen in EMOTION und INNOVATION – sie ist der Prototyp des IMPULSGEBERS. Mit viel Schwung und Empathie hilft sie ihren Kunden dabei, die genau richtige Lösung für ihr Marketingziel zu finden und in wirksamen Kampagnen umzusetzen.

Das Wie die Welt dich sieht-System hat Lara sehr praktisch dabei geholfen, ihre Stärken und ihren Mehrwert für Kunden zu analysieren und mit Beispielen aus der Vergangenheit zu belegen. All das wollte sie nun mit ihrem persönlichen Claim ausdrücken: „ZIELGRUPPENSPEZFISCHE TRANSFERLEISTUNG“.

Damit ist sie genau in die Falle gelaufen, die wir bei vielen anderen Coachees auch beobachten: Nach all der Analyse zu den eigenen Stärken hat man so viel im Kopf, das man alles auf einmal in einen Begriff packen will. Und schießt damit weit über das Ziel hinaus.

Normal und einfach verständlich

Die Kunst beim Personal Branding ist, seine Besonderheit in ganz normalen und einfach verständlichen Wörtern auszudrücken. Sie wollen ja, dass Ihr Gegenüber in allerkürzester Zeit versteht, wer Sie sind und was Sie zu bieten haben.

Also statt „zielgruppenspezifische Transferleistung“ besser „unkonventionelle Anregungen“ oder „schwungvolle Impulse“ oder etwas Ähnliches. Und das kann man dann in den nächsten Sätzen ausschmücken mit spezifischen Beispielen, die genau auf das Gegenüber passen und dort die richtigen Trigger auslösen.

Wer hört Ihnen denn überhaupt zu?

Gehen Sie nicht davon aus, dass die Anderen Ihren Ausführungen lang und konzentriert folgen werden! In Zeiten der Smartphones sind die Aufmerksamkeitsspannen so rapide geschrumpft, dass man manchmal nur ein paar Sekunden Zeit hat, um Interesse zu wecken. Ihre ersten Worte müssen also gleichzeitig verständlich UND ungewöhnlich sein, wenn Sie Ihr Gegenüber zum Aufhorchen bringen wollen.

Der wichtigste Tipp

Deshalb ist der entscheidende Hinweis in unseren Coachings immer: SAGEN SIE ES GANZ EINFACH! Benutzen Sie einfache Wörter, um Ihre stärksten Vorzüge zu signalisieren. „Schwungvoll“ kommuniziert Ihre Stärken viel effektiver als „zielgruppenspezifisch“.

Das reicht völlig aus, um die erste Aufmerksamkeit Ihres Zuhörers zu wecken! Sie fallen ja schon alleine dadurch auf, dass Sie über Ihre besondere PERSÖNLICHKEIT sprechen – denn das macht sonst kaum jemand. Und alle anderen Details können Sie dann im Laufe des Gesprächs unterbringen und erläutern.

Wichtig ist zu Beginn einzig und allein, dass Sie überhaupt die Aufmerksamkeit Ihres Gegenübers bekommen und fesseln. Und das geht umso einfacher, je klarer und verständlicher Sie sagen, was Sie auszeichnet. Also schaffen Sie die Klarheit dafür in Ihrem Kopf – und fassen Sie es in einfache Worte!

Mehr Tipps und praktische Beispiele gibt es in unserem nächsten Webinar „3 Schritte zur Personal Brand“. Hier geht’s zur Anmeldung – das Webinar ist kostenlos.

Und wenn Sie gleich loslegen wollen mit der Ausarbeitung Ihrer Personal Brand empfehlen wir Ihnen unser „Personal Brand Workbook“.